Guano Apes
Die Guano Apes sind eine deutsche Rockband aus Göttingen. 1990 gründeten Henning Rümenapp, Dennis Poschwatta und Stefan Ude in Göttingen die Guano Apes. Die Songwriterin Sandra Nasić kam erst 1994 hinzu.
Das Quartett hatte sein erstes großes Erfolgserlebnis bei dem von Ratio FFN veranstalteten Nachwuchswettbewerb Local Heros. Hierbei konnten sie sich gegenüber 1000 Konkurrenten durchsetzen. Ihren erster Liveauftritt fand im März 1994 in Moringen statt.
Das erste Album der Guano Apes „Proud Like a God“ wurde1997 mit einem vom Bundesland Niedersachsen gestifteten Preisgeld finanziert. Die deutsche Musikgruppe errang dadurch kommerziellen Erfolg. Zuständig dafür war nicht zuletzt der Designer Friedel Muders, der das komplette Image der Band gestaltete.
Die Guano Apes waren damals die erste Band, die das Internet nutzte und mit ihrer Webseite Standards setzte. Dafür wurden sie auch mit mit mehreren Preisen ausgezeichnet.
Das zweite Album „Don’t Give Me Names“ wurde mit dem Echo und einem MTV Music Award ausgezeichnet. Auch die ausgekoppelte Single Big in Japan (im Original von Alphaville) konnte sich in den Charts etablieren.
Im Herbst des Jahres 2003 nahmen sich die Guano Apes aufgrund Differenzen innerhalb der Band eine Auszeit und kündigten Soloprojekte an. Es erfolgte 2005 eine Abschiedstour namens „Planet of the Apes“.
Die einzelnen Musiker sind jedoch alle weiterhin im Musikgeschäft. Dennis Poschwatta veröffentlichte 2006 mit dem ehemaligen Mischer G-Ball unter dem Namen Tamoto ein Album auf Gun Records und 2007 eine EP auf dem Online-Only-Label Fuego. An diesem Projekt waren auch Stefan Ude und Henning Rümenapp beteiligt.
Unter dem Namen iO rocken Dennis, Henning und Stefan zusammen mit dem Frontman Charles Simmons derzeit die europäischen Festivalbühnen und präsentieren Songs aus ihrem Debutalbum „For The Masses“.
Sandra Nasić, die 2004 die Band verließ, veröffentlichte im Spätsommer 2007 ihr Solodebut „ The Signal“ - eine Mischung zwischen Rock, Pop und Elektro.
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